Beratung und Fortbildung für Fachkräfte

Fachkräfte wissen oft nicht, wie sie das Thema weibliche Genitalbeschneidung ansprechen können. Wir beraten und unterstützen Fachkräfte, die Kontakt zu betroffenen Frauen und gefährdeten Mädchen haben. Dazu gehören insbesondere: Erzieher*innen, Lehrer*innen, Ärzt*innen, Hebammen, Rechtsanwält*innen und Fachkräfte, die mit Flüchtlingen arbeiten. Wir begleiten sie bei Gesprächen mit betroffenen Frauen und bei Elterngesprächen. Beim Verdacht auf eine bevorstehende „Ferienbeschneidung“ kommt eine Beraterin in die Schule oder Kindertagesstätte und führt gemeinsam mit der Lehrerin oder Erzieherin das Elterngespräch.

Für Fachkräfte bietet unsere Beratungsstelle Beratung und Unterstützung an. Wir begleiten sie bei Gesprächen mit betroffenen Frauen und Eltern. Bei Bedarf kommt eine Beraterin beim Verdacht auf eine bevorstehende „Ferienbeschneidung“ in die Schule oder Kindertagesstätte und führt gemeinsam mit der Lehrer*in oder Erzieher*in das Elterngespräch. Unsere Expertise zum Thema weibliche Genitalbeschneidung und unsere langjährige Erfahrung in der Beratungsarbeit geben wir in Vorträgen und Fortbildungen weiter. Jedes Jahr führen wir eine Fachtagung für Fachkräfte aus einem bestimmten Bereich wie Gesundheit, Soziales, Erziehung und Bildung, Polizei und Justiz durch.

Regelmäßig schult unsere Beratungsstelle die neuen Beraterinnen der bundesweiten Hilfetelefone „Gewalt gegen Frauen“ und „Schwangere in Not“ sowie die Sonderbeauftragten für geschlechtsspezifisch Verfolgte beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zum Thema weibliche Genitalbeschneidung.

Beratungstermine sind nur nach vorheriger Anmeldung – per Telefon oder E-Mail – möglich.